Hurra!!!!! Männliche Jugend A ist auch Landesmeister!

Die erfolgreichen Landesmeister 2011
(hier das Kreismeisterfoto):
Hinten: Sören Andreßen, Martin Siebolds, Stefan "Mütze" Siebolds.
Vorn: Hendrik Bremer, Betreuer Steffen Andreßen. Es fehlt Betreuer Dieter Siebolds.
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Nach 29 Jahren hat Burhafe wieder einen Landesmeistertitel in der Jugendabteilung ergattert. Lang, lang ist es her. 1981 siegte die wJA, ein Jahr danach gewann die mJA den Titel. Doch dann wollte es trotz guter Jugendarbeit und einigen Kreismeistertiteln nicht mehr gelingen, in Ostfriesland einen Titel abzuräumen. Der Bann ist nun endlich gebrochen. Und das im Jubiläumsjahr, wenn dass nicht ein gutes Zeichen ist!
Am Ende triumphierten unsere Jungs mit deutlichen zwei Wurf Vorsprung auf Holtgast. Zur Wende hatte es dabei noch nicht nach einem Sieg ausgesehen. Nach z.T. nur mäßigen Leistungen (mit allerdings immer wieder sehr guten Würfen unserer Landesliga MI erfahrenen Siebolds-Brüder) lag man mit Gegner Pfalzdorf und Ostermoordorf (alle 6.0) einen Wurf auf Holtgast und Upschört zurück.
Doch dann ging es ab! Martin zündete eine 350m-Rakete in die Collrunger Rillen und Stefan ließ 250m folgen. Sogleich konnte man Pfalzdorf 2 Wurf abnehmen. Nun kamen auch Hendrik und der junge Sören besser zurecht. Auch sie trafen die nächsten Würfe und die Pfalzdorfer lagen bald sogar 4 Wurf zurück. Es galt, die gute Leistung ins Ziel zu bringen. Und auch das gelang. Stefan gönnte sich beim Schlußwurf dann noch eine Hauswand als Bande um die Ziellinie zu erreichen. Glück gehört ja auch dazu. Im Endeffekt war das aber gar nicht mehr nötig gewesen, denn die anderen Teams hatten dem Pockholzfeuerwerk der Burhafer nichts entgegenzusetzen.
Eine prima Leistung unserer Jungs und der 9. Landesmeistertitel für Burhafe über alle Klassen gerechnet. Jetzt gilt es, am 08. Mai den Oldenburger Meister aus Zetel-Osterende zu schlagen und damit noch eine Rechnung aus dem Jahre 1982 zu begleichen, als genau dieser Verein unsere mJA beim FKV-Titelkampf in Blomberg schlagen konnte. Damals musste man auf Theo Janssen verletzungsbedingt verzichten und konnte trotz erbitterter Gegenwehr nicht mithalten (der Autor dieser Zeilen erinnert sich leider noch zu genau daran :-( ). Diesmal will man auf oldenburger Terrain zurückschlagen. Es wäre der 5. FKV-Mannschaftstitel für Burhafe überhaupt und würde natürlich bestens ins Jubiläumsjahr passen! Auf geht´s Jungs.
Die jungen Burhafer Mädels erwischten leider keinen guten Tag
Den anderen beiden Jugendmeistern erging es leider nicht so gut. Sowohl unsere weibliche Jgd. F als auch die Serienkreismeister der weiblichen Jugend E (4 mal am Stück Meister, 2 davon als wJF) konnten ihr Leistungsvermögen nicht abrufen und mussten hintere Plätze akzeptieren. Die wJF musste abgeschlagen den 5. und damit letzten Platz einnehmen. Macht aber nix, die Mädchen sind dennoch begeisterte Bosslerinnen und noch jung. Das läuft auch wieder besser.
Die wJE wollte sich nach Platz 4 im letzten Jahr eigentlich steigern, denn man war ja auch personell fast ganz zusammengeblieben. Nur Sarah Willms fehlte, dafür wirft aber ja unsere OS-Meisterin Maline Wübbenhorst. Also da sollte doch was möglich sein... Nur leider hatte die berühmte Tagesform wohl etwas dagegen. Es wollte überhaupt nicht laufen und so mussten auch diese jungen Mädels sich mit Platz 5 begnügen. Schade, aber im nächsten Jahr wird wieder angegriffen.
Männer II scheitert bei den Aufstiegskämpfen für die Landesliga trotz Tagesbestleistung der Gummigruppe
Gehofft hatte man im Burhafer Lager natürlich schon darauf, einen der beiden Aufstiegsplätze ergattern zu können. Und wenn man sich das Endergebnis so anschaut muss man feststellen, dass es auch möglich gewesen wäre. Aber leider hatte unsere Holzgruppe einen grottenschlechten Tag erwischt uns so muss man nach Platz 6 das Projekt Aufstieg mind. 1 Jahr zurückstellen.
Mit den Landesligisten Ricklef Andreßen und Egon Janssen hatte man sich in Holz verstärkt, nachdem beide signalisiert hatten, auch im nächsten Jahr Männer II werfen zu wollen. Dazu warfen noch Dieter Siebolds und Hinrich "HG" Gerdes. Verzichten musste man auf Onno Bents, der am Montag an der Schulter operiert wird. Hoffentlich kann er in der nächsten Saison wieder werfen! Aber die Verstärkung war heute nicht wirklich eine. Die ganze Truppe hatte irgendwie die Seuche an den Fingern. Unerklärlich war schon der Start. Die ersten 4 Würfe waren bereits so schlecht, dass man gegen die A-Jgd. an der Stelle 2 Wurf zurückgelegen hätte. Doch nicht genug, es folgten in der wichtigen Kurve vorm Klärwerk zwei 50m-Würfe, so dass man gegen Middels nun schon deutlich zurück lag. Danach kamen zwar einige bessere Würfe, doch insgesamt blieb es schlecht. Auch die wichtigen Rillenwürfe, mit denen man so manchen "Ei" wieder wettmachen kann, wollten nicht gelingen. So lag man zur Wende bereits hoffnungslos mit 8.0 Runden weit hinter Middels (6.3) und erst recht hinter den besten (Willmsfeld mit 6.1) zurück. Auf der Rücktour wechselte Manni Gerdes für Dieter Siebolds, aber auch er konnte das Blatt nicht mehr wenden. Man verlor weitere drei Wurf auf die konstant werfenden Middelser und kam letztlich mit 14.3 Runden weit abgeschlagen ins Ziel. Upgant-Schott (auch mit Landesliga-MI-Werfern unterwegs) hatte hier die Bestmarke mit 12.2 gesetzt. Und dabei hatte es beim Üben doch so gut ausgesehen....
Ganz anders trat hingegen die Gummigruppe auf. Bereits in der Punktrunde auf Kreisebene war sie die beste Gruppe der gesamten mit Friedeburg gemischten Liga gewesen. Mit diesem Selbstbewußtsein traten Piet Andreßen, Christoph Hinrichs, Horst Polter und Reinhold Ammen dann auch auf. Von Anfang an spulte man sichere Würfe ab. Horst Polter verletzte sich zwar leider gleich zu Beginn (Zerrung) und musste durch LL MI-Werfer Heino Mannott ersetzt werden. Aber auch er zeigte, wie man es ja auch nicht anders von ihm gewohnt ist, eine tolle Leistung. Bereits zur Wende lag man dann wohl schon in Führung und auch die Rücktour wurde in gleicher souveräner Manier zurückgelegt. Lediglich der vorletzte Wurf mißlang, so das noch ein unnötiger 48. Wurf von Reinhold notwendig war, der diesen aber noch ganze 164 m über das Ziel jagte. Das reichte dann, um vor den wurfgleichen Gummigruppen aus Dornumergrode und Upgant-Schott die beste Tagesleistung aller 16 Gruppen zu erreichen!
Tja, ungleicher hätten die beiden Gruppen diesen Tag nicht bestreiten können. Gummi stellt die beste Gruppe und Holz konnte letztlich nur die Leeraner aus Neudorf schlagen, die aber wiederum auch mehr oder weniger nur mit einer Männer III bis V-Mischung aufgelaufen waren. Neun Wurf Rückstand zur Spitze konnte auch eine starke Gummigruppe nicht wettmachen. So erreichte man letztlich nur Platz 6 mit sieben Wurf Rückstand auf einen Aufstiegsplatz. Schade, schade. Aber es war wohl heute irgendwie auch das Spiegelbild der spannenden Punktrunde, in der Gummi auch die beste Ligagruppe war und die Hölzer bis auf den letzten Kampf z. B. alle Auswärtskämpfe verloren hatten. Da half heute auch nicht die Ausleihe bei der LL MI. Aber solche Tage gibt es, niemand wirft mit Absicht schlecht. Und deshalb heißt es nun einfach "Mund abputzen und nächstes Jahr wieder angreifen", wie Ricklef es abschließend wohl treffend formulierte. Mit der Hoffnung auf einen gesunden Onno Bents, und der Verstärkung durch Ricklef und Egon (dann in Gummi?) sollte im nächsten Jahr der Kreismeistertitel verteidigt werden können um einen neuen Anlauf startet zu können.
Vielleicht war das Ergebnis dann aber so doch besser, als wenn es wie bei Dornumergrode gelaufen wäre. Deren letzter Holzwurf war zwar nicht besonders gut, lief aber über Radweg und Wasserrinne noch über die Einfahrt vor dem Ziel. Zwei Meter vor der Ziellinie befand sich allerdings die wohl einzige Wasserpfütze in ganz Ardorf und genau dort blieb die Holzkugel stecken. Ein Überschreiten der Ziellinie hätte den Aufstieg bedeutet. Was es heißt wg. zwei Metern nicht aufzusteigen, durfte unsere Frauen I ja auch bereits leidvoll erfahren. Ein Burhafer hat es dadurch aber in die Landesliga Männer II geschafft. Der ehemalige Hieskebarger Hayo Janssen wirft seit Jahren in Middels und durfte sich über den Aufstieg freuen. Auch der Middelser Hans Mannott ist in Burhafe gut bekannt. Ihm dürfte ein großer Stein vom Herzen gefallen sein, denn er weilte doch tatsächlich im Urlaub, weil er sich wohl terminlich etwas vertan hatte. Aber ist ja noch mal gutgegangen. Viel Glück den Aufsteigern aus Upgant-Schott und Middels!
Rolf Willms 04.04.2011
3,2,1...geschafft! Unsere Frauen IV sind endlich OS-Meister!

v.l.n.r.: Grete Reemts, Henny Kollmann, Johanne Janssen, Erna Willms, Mariechen Bremer
Das war ein Titel mit Ansage für unsere Frauen IV. Vor zwei Jahren war es noch der dritte Platz und im letzten Jahr Platz 2 (es fehlten 15 m am Titel, weil die Kugel knapp vor dem Ziel liegenblieb und Gegner Westerende auf dem Radweg so gerade mal 2 m übers Ziel trudelte). In diesem Jahr lieferten sich unsere Damen um Johanne Janssen wieder ein enges Duell mit Westerende.
Auch diesmal lagen die Burhaferinnen im Wendebereich mit der Gummikugel noch hinter dem Auricher Meister zurück, der mit 4.2 die beste Hinrunde präsentierte. Doch im Gegensatz zum letzten Jahr war der Rückstand diesmal nicht 3 Wurf, sondern nur einer. Und die Paradedisziplin unserer Frauen IV ist ja seit je her die Pockholzkugel. Wie im Vorjahr drehte man damit noch mal so richtig auf und warf wieder die beste Rückrunde aller Teams mit nur 3.3 Runden! Im Ziel angekommen musste man auf Westerende warten, die erst in der letzten Paarung warfen. Groß war dann der Jubel als man erkennen konnte, dass die Auricher Damen diesmal nicht die Nase vorn haben würden. Am Ende hieß es 8.2 Runden für Burhafe vor Westerende mit 8.3. Neuwesteel (9.1) und Collrunge (10.1) konnten da nicht mithalten und kamen auf die Plätze. Eine gute Leistung zeigte Henny Kollmann, die meistens noch in der Frauen III-Mannschaft wirft. Sie machte sich selbst ein schönes -vorzeitiges- Geschenk, denn sie feiert morgen Geburtstag.
Ein toller Erfolg für die Burhafer Damen und ein verdienter noch dazu!
Herzlichen Glückwunsch an unsere Frauen IV!
Titelverteidigung der Männer V nur durch 300m-Schlußwurf gestoppt!

v.l.n.r.: Gerhard Andreßen, Martin Klattenberg, Erich Ihnken, Reinhard Veith, Hermann Keemann.
Ein klein wenig geknickt waren sie schon unsere Männer V, nachdem sie im letzten Wurf nach einem absoluten Kopf-an-Kopf-Rennen mit Menstede-Arle die Titelverteidigung abschreiben mussten. Aber natürlich wurde der Sieg von Menstede-Arle mit aller Fairness akzeptiert und dem starken Gegner gratuliert.
Es war ein spannender Titelfight. Zur Wende lagen vier Teams mit jeweils 5.2 Runden gleichauf. Burhafe und Menstede - Arle hatten sich mit jeweils 5.0 Runden aber bereits einen Vorsprung erarabeitet, den sie auch mit der Holzkugel nicht mehr abgaben. Somit konnte auch Vorjahresvize Esens-Moorweg nicht mehr eingreifen. Burhafe und Menstede-Arle warfen nun im direkten Duell um den Titel. Bis eine Runden vor Schluß war man auf Burhafer Seite zufrieden mit den Leistungen und konnte sogar einen Wurf in Führung gehen. Mit den folgenden Würfen war man nicht mehr ganz so glücklich, dennoch reichte es noch für eine 20m-Führung vor der Schlußkurve.
Doch dann konterten die Norder. Hinni Gast zündete einen fullminanten Wurf, der bis an die obere Straßenbegrenzung der Kurve lief. Doch die Kugel stieg nicht aus, sondern fiel auch noch genau richtig in die Kippe und war dann erst nach mehr als 300m der Meinung nun genug gelaufen zu sein. Zu allem Überfluß war der Zielstrich dabei überquert worden. Was für ein Hammer. Burhafe blieb nur noch der letzte Wurf um zu kontern. Reinhard Veith gab alles, doch die Vorgabe war einfach zu gut gewesen und es musste noch ein weiterer Wurf absolviert werden. Doch an Reinhard hatte es wahrlich nicht gelegen, gegen diesen sensationellen Wurf der Norder war nichts mehr auszurichten gewesen.
So musste man dann wohl oder übel den Vizemeistertitel akzeptieren, und kann damit leider auch den FKV-Titel aus dem letzten Jahr nicht verteidigen. Dennoch war es auch in diesem Jahr wieder eine tolle Saison, die unsere "Alt-Cracks" da abgeliefert haben und ein Ende ist auch für die nächsten Jahre nicht abzusehen, warten doch immer wieder auch gestandene Werfer darauf, nachrücken zu können.
Rolf Willms, 26.03.11