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01.04.08: Neueste Meldung: KBV Burhafe führt das Flutlichtbosseln ein!

Ok..... ein Aprilscherz! Aber warum eigentlich nicht..............................
 
- Innovative Idee zur Jugendförderung –

Kaum ist die alte Punktspielsaison beendet, widmet man sich in den Reihen des KBV „Flott weg“ Burhafe bereits wieder der Zukunft. Es gilt neue Wege in der Jugendarbeit zu beschreiten, denn bedingt durch das immer größer werdende Freizeitangebot kommt das Bosseln mit seinen starren Spielbetriebszeiten immer mehr in Bedrängnis.

Ein großes Problem besteht z. B. in der Hauptsaison von Oktober bis März darin, dass kaum außerhalb der Punktkämpfe, die am Wochenende stattfinden, trainiert werden kann. In anderen Sportarten ist ein bis zwei mal pro Woche am Abend Training angesagt, nur die Bossler schauen ins Leere. Will man aber die Jugend für den Bosselsport begeistern, muß man auch hier Angebote setzen. Einige Vereine setzen auf Hallentraining. Doch dazu fehlt es dem KBV leider an geeigneten Übungsleitern, die diese aufwändige Arbeit schultern könnten.

Peter-Andre-en.jpgJugendwart Peter Andreßen (im Bild links) arbeitet deshalb seit längerem an einer völlig neuen Idee, dem Bosseln unter Flutlicht. Das hätte den Vorteil, dass man auch in den besagten Saisonmonaten am frühen Abend für die Jugend ein Training anbieten könnte. Zwar nicht auf einer längeren Strecke, doch das wäre in der Halle ja auch nicht gegeben. Auf jeden Fall wäre eine Übungsmöglichkeit an den Werktagen ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Mehr Training bringt mehr Spaß, mehr Können und damit eben auch mehr Erfolg, was den Jugendlichen wiederum mehr Motivation geben dürfte, das Bosseln auch dauerhaft zu betreiben.

Doch guter Rat war teuer. Wie läßt sich so ein Projekt stemmen? Da kam dann Namensvetter Gerhard Andreßen ins Spiel. Seit einigen Jahren werfen die Jüngsten des Vereins, die F-Jugendlichen, mit Begeisterung auf der abseits des dichten Verkehrs gelegenen Strecke vom Utteler Anwurf in Richtung Warnsath, die direkt an seinem Haus vorbei führt. Gerhard freut sich immer, wenn er die Kleinsten vorbeiziehen sieht. Als er erfuhr, an welcher Idee Peter gerade bastelt, bot er spontan seine Hilfe an.Gerd-Andre-en-Wohnhaus-2.jpg

Sein Grundstück sei breit genug, um dort auf einer Länge von ca. 120m mind. drei Straßenlampen aufzustellen. Bei entsprechendem Leuchtmitteleinsatz sollte es möglich sein, eine Strecke von mind. 200 m ausreichend zu beleuchten. Das reicht, um mit der Jugend dort zu trainieren. Gerhard würde sein Grundstück gern zur Verfügung stellen, um dort die Lampen aufzustellen. Hinter seinem Haus sei auch genügend Platz zum Parken (rechts im Bild: So könnte die Anlage bei Gerhard Andreßen aussehen).

Das lies sich Peter Andreßen natürlich nicht zweimal sagen. Die ersten Kontakte zum örtlichen Stromversorger wurden aufgenommen und siehe da: Der Kirschbaumweg soll in nächster Zeit eine neue Beleuchtung erhalten, die jetzigen Straßenlampen sind abgängig und könnten dem KBV für einen obligatorischen Preis übergeben werden. Die Installation wird der KBV in Eigenleistung erstellen, der elektrische Anschluß erfolgt über die Hausanlage von Gerhard Andreßen, der in seinem ehemaligen Stall noch über eine ausreichende Starkstromanlage verfügt. Über einen Zwischenzähler wird der Stromverbrauch ermittelt und mit Gerhard abgerechnet. Doch genau dort sitzt natürlich das Problem. Die Kosten für den Strombedarf. Es wurde spitz gerechnet und man war dann doch überrascht, dass man „nur“ Stromkosten in Höhe von ca. 100 EUR pro Jahr bei einer wöchentlichen Beleuchtungszeit von 3 Std. vom Oktober bis in den März zu erwarten hat. Damit könnte 2 x pro Woche ein 1,5 Std. dauerndes Training angeboten werden.

Die Kosten für die nächsten 5 Jahre sind im übrigen bereits finanziert, denn man erhielt wie bereits berichtet, anlässlich des diesjährigen Teeabends eine Zuwendung in Höhe von 500 EUR von der hiesigen Raiffeisenbank für die Jugendarbeit. Das Geld ist damit natürlich prima angelegt.

Peter Andreßen plant, die Anlage im Herbst 2009 zum ersten Mal in Betrieb zu nehmen. Für die Eröffnungsveranstaltung möchte er alle Jugendlichen des Kreises zu einem Flutlichtpokalwerfen einladen. Der KBV freut sich bereits jetzt auf diese tolle Neuerung und ist stolz, als erster Verein im FKV seiner Jugend bald eine solche Trainingsmöglichkeit eröffnen zu können.

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