Aktuelle Infos
Ossipokal 2010: Aus der Traum vom Finale - ausgerechnet LL MI-Kader zu schwach - Südarle stark
Das hatten wir uns so schön ausgemalt..... nach dem furiosen Aufstieg und Klassenerhalt der MI in der Landesliga und dem Gewinn der OS und FKV-Mannschaftsmeisterschaft der MV wollte man der Saison noch die Krone aufsetzen. Mit einem Heimsieg im Halbfinale über den allerdings bereits im Vorfeld als sehr stark eingeschätzten Gegner aus Südarle wollte man sich ins Finale des Ossipokals katapultieren, dass am 27. Juni ausgerechnet in Burhafe stattfinden wird.
Ein Bericht über den genauen Spielverlauf wird hier noch nachgereicht........
Im Endergebnis hieß es dann nach spannenden Verlauf leider aber verdient 3 - 2 Punkte für den fairen Gast aus Südarle, der nunmehr noch einmal in dieser Saison nach Burhafe kommen darf. Sicherlich werden sich die Burhafer Augen zunächst einmal auf den letzten Wittmunder Vertreter aus Willen richten, der immer wieder mit guter Jugendarbeit aber inzwischen auch mit starken Frauen glänzen kann. Hat Bernhard Garrelts alle Männer I-Cracks an Bord, könnte ihnen eine kleine Überraschung gelingen. Wenn nicht, gönnt man es auf jeden Fall Cord Brüling mit seinem Team aus Südarle, das sie den Titel gewinnen.
KBV VM 2010 - Ergebnisse Vereinsmeisterschaften
Wegen des ungewohnt heftigen Winters wurden viele Termine auf allen Bosselebenen verlegt. Dadurch gerieten auch die Planungen für die diesjährigen Vereinsmeisterschaften des KBV Burhafe ein wenig durcheinander und man musste sie in Teilen an insgesamt drei Tagen durchführen. Letztlich konnten sie aber dennoch ohne größere Probleme über die Bühne gebracht werden.
Leider mussten doch etliche etablierte Werfer meistens aus Verletzungsgründen in diesem Jahr auf einen Start verzichten und die allgemeine Terminflut in allen Lebensbereichen tat sicher noch ihr übriges dazu, dass insgesamt nur 84 WerferInnen (ohne Eisen) an den Meisterschaften teilnahmen. Was sich auf den ersten Blick viel anhört, ist allerdings der schlechteste Wert seit 1991.
In der Jugendabteilung nahmen 37 WerferInnen teil. Hier war Jugendwartin Svenja Andreßen sehr zufrieden, denn nur 3 Mitglieder der Jugendteams konnten nicht mitmachen. Hier liegt auch nicht das Problem, sondern bei den Erwachsenen, deren Teilnehmerzahlen seit Jahren rückläufig sind. Waren es Anfang der 90er Jahre noch z.T. weit über 70 WerferInnen und vor 10 Jahren immerhin noch immer deutlich über 60, so warfen 2010 nur noch 47 Erwachsene um die Medaillen. Sicherlich hat die Aktivenzahl vor allem im Männer I - Bereich deutlich nachgelassen, dafür gibt es aber wesentlich mehr Alterswerfer als noch vor Jahren. Hier wird man noch genauer analysieren müssen, wo das Problem liegt und wie man es evtl. lösen kann, damit künftig wieder mehr Erwachsene teilnehmen.
Die Meisterschaften fanden auf der bewährten Strecke Negenbargen in Richtung Burhafe statt. Als tolle Gastgeber erwies sich wieder die Familie Freese, die trotz Konfirmationsstreß und Aufteilung der VM auf drei Tage immer gutgelaunt ihr Grundstück und manches Mobiliar zur Verfügung stellten um den Meldeplatz aber auch die Verpflegung dort durchführen zu können. Hierfür nochmals herzlichen Dank!
In einigen Klassen gab es sehr gute Leistungen zu verzeichnen, auch wenn die ein oder andere Konkurrenz nicht so zahlreich vorhanden war. Bester männlicher Werfer war Detlef Wübbenhorst (Männer I), beste weibl. Werferin Grete Reemts (Frauen IV). Das Eisenkugelwerfen wird hierbei nicht berücksichtigt. Beide erhalten die jeweilige Wanderplakette für ein Jahr.
Die Vereinsmeisterergebnisse bilden die Grundlage für die Meldungen zu den Kreismeisterschaften vom 28. bis 30. Mai in Altfunnixsiel.
Hier die Ergebnisübersicht....
Rolf Willms - 25. Mai 2010
FKV-MM 2010: Endlich geschafft! 4. FKV-Titel für „Flott weg“ durch Männer V
Es gab da noch eine offene Rechnung für unsere „Alten Herren" zu begleichen. Vor zwei Jahren, als Männer IV, stand man in Blomberg auch im FKV-Finale und traf auf Halsbek, damals noch mit dem in Burhafe gut bekannten Johann van Düllen, und musste den Titel gen Oldenburg reisen lassen. Vier Jahre zuvor hatten sich die Halsbeker „schon das Gleiche erlaubt". In 5 Jahren sind sie in der Männer IV-Klasse damals 4 mal FKV-Meister geworden, wir wurden zwei Mal Vize.
Diesmal sollte der Titel aber nach Burhafe gehen, da waren sich alle einig. Im Vorfeld hatte man dann auch insgeheim wieder mit den Halsbekern gerechnet, aber siehe da: Sie kamen zwar, aber wieder in der Männer IV-Klasse und immer noch mit Johann. Und wer war denn nun unser Gegner? Nun es waren die starken „Alt-Cracks" aus Obenstrohe, die sich in den Oldenburger Meisterschaften deutlich gegen 7 Konkurrenten durchgesetzt hatten. Nur Vorjahresmeister Grabstede hatte mit einem Wurf Rückstand mit den Team aus Waterkant mithalten können. Und als man in die Aufstellung schaute fand man neben Georg Heeren ( so etwas wie der Fritz Folkerts der Oldenburger) dann auch den allseits bekannten Suntke Reents. Nie gehört? Na dann mal schnell die alten Zeitungen vom April herausgeholt. Suntke gehört zu den Reents-Brüdern, die gegen die Anzeiger-Redaktion angetreten sind und seit Jahrzehnten im Bosselsport unterwegs sind.
Also war man auf Burhafer Seite gewarnt. Gegen gute Bekannte hatte man ja bislang immer verloren. Und so ging man hochmotiviert und konzentriert zu Werke. Jetzt saßen auch bereits die ersten 4 Würfe und ein leichter Vorsprung wurde erarbeitet. In der Folge konnte der erste Wurf errungen werden und man nahm sogar den zweiten bereits in Angriff. Doch Obenstrohe konterte. In den Kurven nach der Gaststätte Krull lief es bei unseren Mannen zeitweise nicht mehr so gut. Obenstrohe konnte wieder ausgleichen. Die Wendemarkierung hatte man auf FKV-Seite kurzer Hand um einige hundert Meter in Richtung Blomberg verlegt, denn etwas mehr als 8 Runden sollten es schon werden. Das war sicher richtig so, wenngleich in den Ausschreibungen dieses nicht gestanden hatte und man deshalb diesen Streckenteil auch nicht geübt hatte. Daran lag es aber nicht, dass man zur Wende sogar leicht zurücklag. Man hatte einfach nicht mehr ganz so gut geworfen. Mit 5.2 145m gegenüber 5.1 86m von Obenstrohe wurde gewendet.
Aber egal, es galt mit der Holzkugel wieder in die richtige Spur zurückzufinden. Das gelang auch und man konnte den Kampf wieder in die Hand nehmen. Die Kurven wurden besser gemeistert und mit einem Wurf Vorsprung nahm man die Schlußgerade in Angriff. Auch dort lief es prima, der zweite Wurf wurde geholt und eine weitere Führung ausgebaut. Das sah diesmal klasse aus. Bis zum Ende lies man nun auch nichts mehr anbrennen.
Und somit war es tatsächlich geschafft. Nach exakt 10.0 Runden hatte man 2.120 Wurf Vorsprung und damit den FKV-Titel 2010 in der Tasche!
Für Burhafe ist dies nach 1981 (wjA), 1984 (Fr II) und 1994 (M IV, übrigens auch gegen Obenstrohe) der 4. FKV-Titel. Damit trugen wir auch unseren Anteil dazu bei, dass die Oldenburger mit 17 - 4 Titeln bei diesen FKV-Meisterschaften „kein Bein auf die Erde bekamen".
Im Anschluß an die Siegerehrung in der Gaststätte Krull überreichte Suntke Reents, der auch langjähriger Vorsitzender von Obenstrohe war, unseren Werfern noch eine Jubiläumsschrift aus dem Jahre 2001. Damals hatte Obenstrohe 100-jähriges Jubiläum und das Titelbild zierte u. a. auch den damaligen Vorsitzenden Suntke. „Damit ihr wisst, gegen wen ihr heute gewonnen habt" sagte er dabei. Eine nette Geste des sympathischen „Bosselverrückten" aus Waterkant.
Ach ja, was hatten denn eigentlich unsere alten Freunde aus Halbek gemacht? Nun, sie warfen auch 10.0 Runden auf gleicher Strecke, waren dabei unseren Ardorfer Kreiskollegen um 2 Wurf unterlegen und haben damit zum zweiten Mal im Männer IV-Finale nacheinander verloren (letztes Jahr gegen Mamburg). Vielleicht sollten sie nächstes Jahr doch vereint als Männer V antreten, unsere „Jungs" haben da immer noch eine Kleinigkeit aus der Welt zu schaffen :-) . Die Altersklassen der Männer sind also voll in Wittmunder Hand und mit Leerhafe hat ja auch ein Team aus dem Wittmunder Stadtgebiet die Krone in Männer III gewonnen.
In der gemütlichen „Hütte" von Gerhard Andreßen wurde dann anschließend auf Burhafer Seite die ganze Saison mit den Vereinsvorsitzenden und dem Bosselobmann bei einigen Runden Bier und Schnaps noch mal ordentlich besprochen und „begossen". Der Dank geht dabei auch an Andreas Ricklefs, der beide Male als Ersatzmann fungierte und an Arend Saalberg, der jeweils als Schiedsrichter zur Verfügung stand.
Eines ist schon heute klar: Bleiben alle fit und gesund, werden sie auch im nächsten Jahr wieder Favorit auf den OS-Titel sein. Davor steht noch die Kreismeisterschaft, doch wer zweifelt daran angesichts zweier ungeschlagener Jahre. Nun können unsere „Helden" sich noch selbst krönen, indem sie bei den anstehenden Kreismeisterschaften in Altfunnixsiel auch Edelmetall einfahren um dann bei den OS-EM auch dort noch einmal anzugreifen. Allen voran Erich Ihnken und Gerhard Andreßen haben dabei sehr gute Chancen.
Das siegreiche Männer V-Team:

Von links: Martin Klattenberg, Hermann Keemann, Arend Saalberg (Schiedsrichter),
Gerhard Andreßen, Frerich Hinrichs, Erich Ihnken.
Rolf Willms - 10.05.2010
OS-MM 2010: wJgd. E-gute Leistung, Gegner waren zu stark
Im letzten Jahr drehte Eversmeer in der wJE dann den Spies um und siegte 1 Wurf vor Schirum. Burhafe und Etzel waren auch hier dabei, aber wurden mit 7 bzw. 8 Wurf (also 2 Runden) deutlich besiegt. Eversmeer, Etzel und Burhafe waren auch (mit Südarle) im F-Jgd. Finale 2009, dass allerdings Ihlowerfehn gewann.
Alles somit alte Bekannte, die sich anscheinend Jahr für Jahr in ihren Kreisen gut behaupten können. Und was sollte sich dieses Jahr dann groß ändern? Es war nicht zu erwarten, dass Schirum und Eversmeer plötzlich in der Leistung einbrechen würden. Insofern gingen unsere Hoffnungen darin, sich im Vergleich zum letzten Jahr um einen Platz zu verbessern und den dritten Rang zu erreichen. Direkter Gegner war der Leeraner Meister aus Großoldendorf.
Leider mussten wir auf Sarah Willms verzichten, die ortsabwesend war. Deshalb wurde Maline Wübbenhorst aus der F-Jgd. mitgenommen, die auf der Rückrunde dann für Monja Pupkes warf und sehr gut mithalten konnte, trotz der ungewohnt großen Kugel.
Johanne Reemts hatte wieder die prall gefüllte Süßigkeiten-Dose dabei, die immer bei einem Wurfgewinn geöffnet wird. Und es dauerte auch gar nicht lange, bis sie hervorgeholt werden musste, denn nach einem guten Start gingen wir auch sogleich in Führung. Alle Werferinnen hatten einen guten Tag erwischt, besonders Lena Reemts traf nach Belieben. So hatten wir auf der Wende unseren Gegner mit 4 Wurf gut im Griff und die Mägen waren bereits gefüllt. Etzel lag hinter uns und auch Südarle war nur knapp einen Wurf besser.
Alles gut soweit, bis wir die Rundenweiten von Schirum und Eversmeer zu hören bekamen. Beide waren schon wieder 3 Schött besser. Dabei hatten unsere Mädels sogar viel besser geworfen als man so nach dem Saisonverlauf erwartet hatte. Dort gab es immer wieder Schwankungen. Heute lief es gut. Auch auf der Rückrunde ging es so weiter. Unser Gegner wurde mit 7 Schött besiegt. Am Ende hieß es dann aber doch wieder Platz 4, denn Südarle hatte eine tolle Rücktour geworfen und uns noch 2 weitere Wurf abgenommen.
Schirum war dann noch einen Wurf besser als Südarle. Aber was Eversmeer celebrierte, war Extraklasse. Der letzte Wurf 30 m vor dem Ziel wurde sogar noch hinausgeworfen und blieb einen Meter vor der Linie, so dass noch ein Wurf verschenkt wurde und trotzdem waren sie am Ende drei Wurf besser als Schirum. Diese Mädels werden noch jahrelang oben werfen, wenn sie dabei bleiben. Eine ganz engagierte Truppe mit tollen Betreuern. Das war uns auch schon vor zwei Jahren in der F-Jgd. aufgefallen.
Wir hatten unser Bestes gegeben. Auch mit Sarah wäre es sehr schwer geworden, die drei Wurf auf Südarle aufzuholen, insofern war alles ok, mehr war nicht drin. Auf ein Neues im nächsten Jahr. Bis auf Sarah bleiben alle in der E und Maline kommt noch dazu, da sollte es doch möglich sein, den Kreismeistertitel zu verteidigen um dann bei den OS-MM wieder angreifen zu können.
Unsere begeisterte E-Jugend-Truppe:
Rolf Willms - 25.04.2010
OS-MM 2010: Frauen IV im Pech - nur wenige Meter fehlten
Die Gegner waren allesamt letztes Jahr nicht dabei gewesen, und somit schwer einschätzbar. Mit der Gummikugel konnte sich der Auricher Meister aus Westerende-Kirchloog, gegen den unsere Damen im direkten Vergleich warfen, deutlich durchsetzen. Sie führten zur Wende mit fast drei Wurf vor Willmsfeld. Einen weiteren Wurf zurück lagen Wiesedermeer und unsere Damen. Und es lief wie letztes Jahr. Mit der Holzkugel holten unsere Damen Wurf um Wurf auf. Am Ende hatten sie mit Abstand die beste Rückrunde aller 6 Teams bestritten. Doch für welchen Platz sollte das letztlich noch reichen?
Es kam zum Showdown beim letzten Wurf. Die Burhafer Kugel blieb ca. 10m vor der Ziellinie liegen. Und was machten die Auricher, die ihre gesamte Führung auf Burhafe in der Rückrunde wieder abgegeben hatten? Sie nutzen den Radweg. Die Kugel lief dort die letzten Meter aus und trudelte unter dem Auricher Jubel gerade mal 2 Meter übers Ziel. So ein Sch......, nein wir wollen natürlich fair bleiben. Schade war das, denn sonst hätten beide Teams noch einen letzten Wurf absolvieren müssen, der die Entscheidung gebracht hätte und wären dabei nur 10m getrennt gewesen. Da hätte noch alles passieren können. So aber retteten sich die Damen aus Westerende so gerade eben ins Ziel und wurden der neue Landesmeister der Frauen IV. Auf dem Papier hatten sie einen Wurf weniger gebraucht, dann schaut auch niemand mehr auf die Zielmeter, aber letztlich waren es eigentlich keine 15m gewesen. Die anderen Mitstreiter lagen weitere 2 bzw. 3 Wurf zurück und konnten nicht mehr eingreifen. Unsere Werferinnen mussten (durften!) sich aber mit dem Ostfriesischen Vizemeistertitel anfreunden! Es gibt wahrlich schlechteres, auch wenn´s in diesem Fall etwas ärgerlich war,
Da kann man unseren Damen eigentlich nur mit der Logik mathematischer Reihen weiterhelfen: 2006 war es noch als Frauen III der 4. Rang, im letzten Jahr der dritte und diesmal Platz 2. Was sagt uns das? Genau, es müsste reichen, in der nächsten Saison Kreismeister zu werden, der Landesmeistertitel kommt dann ganz logisch von allein. Na denn! Auf ein Neues!
Unsere erfolgreichen Damen der Frauen IV:
Rolf Willms 21.04.2010
OS-MM 2010: Jawoll! Männer V holen sich den Landesmeistertitel
Von den letztjährigen Gegnern war niemand dabei, so dass es im Vorfeld schwierig war, die Konkurrenz einzuschätzen. Der direkte Gegner hieß Noord Norden, der immerhin im Kreisverband das Team aus Berumbur hinter sich gelassen hatte, das seinerseits in den letzten beiden Jahren (Männer V werfen erst seit 2008 aus) sowohl den OS- als auch den FKV-Meister gestellt hatte. So schlecht dürften die Norder also wohl nicht sein. Auch Esens/Moorweg mit Altmeister Fritz Folkerts würde sicher zu beachten sein.
Es galt also konzentriert zu Werke zu gehen auf der Strecke von Middels in Richtung Blomberg, die erst am Ende einige Kurven aufwies. Bis zur Gaststätte Krull hieß es aber: „Liek ut un immer övert Streek". Aber genau das wollte in der ersten Runde nicht gelingen. Zu vorsichtig ging man zu Werke. Dann aber war der Bann gebrochen und es folgte Treffer auf Treffer. Auch die Kurven wurden bestens durchworfen und der Gegner aus Norden hatte bereits zur Wende mit drei Wurf deutlich das Nachsehen. Insgesamt lag man hier mit mehr als zwei Wurf vor Esens und Westerende.
Auf der Rücktour wurde konstant weitergeworfen. Norden brach völlig ein und wurde am Ende nur 4. mit sieben Wurf Rückstand. Auch Esens konnte trotz einer guten Rückrunde nicht mithalten, denn auch die beste Rücktour gelang unseren Werfern. Beim Schlußwurf von Erich Ihnken ging es dann letztlich auch nur noch darum, ob man wohl die Vorgabe der Männer IV aus Ardorf würde unterbieten können, die kurz zuvor auf gleicher Strecke ebenfalls gewonnen hatten. Rund 160 m galt es zu werfen. Oben raus durfte Erich also nicht. Mit zuviel Respekt geworfen blieb die Kugel unterm Strich. Aber man kennt ja seine Power! Und so wurde genauestens nachgemessen bis es Gewissheit wurde: Metergleich mit Ardorf! Beide mit 8.1 Runden und 119m im Ziel und beide damit Landesmeister M IV bzw. M V. So „Fuß an Fuß" gehen beide Vereine sonst nicht unbedingt miteinander durchs Jahr, aber wenn es um Ostfriesische Meistertitel geht ist das doch eine nette Randnotiz.
Mit einer ganzen Runde Vorsprung kamen Erich, Gerhard, Martin und Hermann vor Esens ins Ziel. Mission erfüllt hieß es, jetzt können die Oldenburger kommen. Doch wer wird es werden? Wieder der „alte Rivale" aus Halsbek, mit dem man noch eine Rechnung aus der Männer IV-Zeit offen hat? Letztlich egal, wir wollen jeden schlagen und jetzt das Tripple holen.
Doch zunächst darf ein wenig der bislang achte Landesmeistertitel für den KBV „Flott weg" Burhafe gefeiert werden.
Unsere Landesmeister der Männer V:

Rolf Willms - 21.04.2010
OS-Ligen 2010: Geschafft! Klassenerhalt der Landesliga Männer I
So spät im Jahr wurde wohl selten eine Punktrunde auf OS-Ebene abgeschlossen. Der strenge Winter hatte seinen Tribut gefordert, aber die OS-Verantwortlichen behielten die Ruhe, verzichteten auf eine Ligateilung mit Meister- und Abstiegsrunden, sondern verlegten lieber ein paar Termine, so dass der letzte Spieltag noch nach Ostern stattfinden konnte. Eine gute Entscheidung, denn so konnten die Ligen regulär beendet werden.
Die Vorzeichen waren klar: Wer verliert, steigt ab. Bei einem Unentschieden würde es wohl auch uns treffen, denn das Utarp über 20 Wurf in Upgant-Schott verlieren würde, war nicht anzunehmen und auch an die Alternative einer zwölf Wurf Heimniederlage von Dietrichsfeld gegen Westeraccum wollte man nicht glauben. Nur dann wäre man mit 14 Punkten über das Wurfverhältnis drin geblieben.
Es half also nix, ein Sieg musste her. So etwas kann natürlich über das Nervenkostüm entschieden werden und damit auch gehörig in die Hose gehen, aber auf der anderen Seite waren wir in dieser Saison bis auf den Kampf gegen Dietrichsfeld doch sehr heimstark aufgetreten (auch gegen Utarp war die Leistung völlig in Ordnung gewesen). Und zu alle dem: Schirum ging es ja auch nicht anders, sie mussten ja auch mind. einen Punkt holen.Von Nervosität war dann beim Start auch nicht wirklich viel zu spüren. Gute Startwürfe unsererseits taten ihr übriges. Bereits in der ersten Runde lagen alle Gruppen jeweils einen Wurf in Führung. In den Holzgruppen tat sich dann zunächst nicht so viel, aber in der Gummiabteilung konnte fast jede Runde ein Wurf bejubelt werden. Das lies sich gut an und zur Wende schien die Sache bereits klar. Beide Holzgruppen hatten nach gutem Start zwar noch nicht den richtigen Lauf bekommen und lagen nach durchschnittlichen Leistungen (6.1 und 6.2 Runden) jeweils 1 Wurf zurück, aber die Gummi´s bewegten sich am Streckenrekord (5.1 und 5.2 Runden), hatten bereits 9 Wurf gesammelt und machten auch nicht den Eindruck, davon noch wieder etwas hergeben zu wollen.
Das taten sie dann auch nicht mehr. Die Fahrradkuriere pendelten fleißig zwischen den Gruppen. Jedes Mal, wenn sie in der Holzabteilung auftauchten, brachten sie wieder einen Wurf aus Gummi mit. Auf der Rücktour lief es dann auch bei den Holti´s besser. Vor allem Holz II fand wieder in die Spur, brauchte nur 5.2 Runden zurück und gewann noch mit 2.145 Wurf. (Gesamt 12.0 Runden). Holz 1 konnte leider das Niveau nicht besonders steigern, auch die Rücktour wurde mit 6.1 absolviert (Gesamt 12.2). Da aber hier der Gegner ein wenig nachließ, gelang auch Holger´s Mannen wenigstens noch ein Sieg, wenn auch nur im Meter-Bereich. 0,087 Wurf hieß es am Ende für Burhafe.
Gummi 1 konnte das Niveau nicht ganz halten, brauchte 6.0 zurück, aber 11.1 im Ziel sind ja ein tolles Ergebnis, dass dann auch mit einem 8.076 Wurf-Sieg belohnt wurde. Den Tagesrekord schaffte dann Gummi 2. Auch die Rückrunde wurde mit 5.2 bewältigt, so dass am Ende mit 11.0 Runden nur 1 Wurf über Streckenrekord (10.3, was aber bislang nur einmal in 4 Jahren erzielt wurde) benötigt wurde. Hier hielt der Gegner allerdings etwas besser gegen, so dass es „nur" 6.114 Wurf zu bejubeln gab.Insgesamt eine eindeutige Sache. Mit 46.3 Runden wurde wieder ein Superergebnis abgeliefert (1 Wurf über Streckenrekord) und am Ende mit 18.122 Wurf der Klassenerhalt mehr als eindrucksvoll und eindeutig gesichert. Das erkannten anschließend die fairen Gäste aus Schirumer-Leegmoor auch an. Sie müssen nun den bitteren Abstieg aus der Landesliga, in der sie in den letzten 30 Jahren bis auf 1 Jahr immer vertreten waren, in die Bezirksliga antreten. Allerdings waren ihnen letztlich die 18 Wurf dann auch lieber, als wenn es ein Ergebnis mit 1 oder 2 Wurf gegeben hätte. So war es zumindest eindeutig.
Nach einer gemeinsamen Stärkung im Vereinslokal de Buhr fuhr man mit den Aurichern zur Siegerehrung nach Pfalzdorf und lies diese Super-Saison angemessen ausklingen.
Das Landesliga-Team 2009/2010:
Hier geht es zu den Saisonergebnissen bei Bosselergebnis.de...
und hier zu Rolfi´s Welt mit allen Statistiken zur Saison...
Rolf Willms - 20.04.2010
KV WTM MM 2010: 8 Vize-Meistertitel für Burhafe
Nach Abschluß der Saison 2009/10 zählt der KBV „Flott weg" Burhafe drei Meistertitel, hat aber auch 8 Vizemeisterschaften errungen. Im einzelnen sind dies:
Kreisliga Frauen I:
Personell geschwächt konnten die Damen die Leistungsstand der letzten Jahre nicht mehr ganz halten. In diesem Jahr musste man den Damen aus Uttel den Vortritt lassen (siehe Vorbericht). Zumindest hat man diesmal keine Sorgen mit der Ausrichtung der Meisterfeier und kann den Nachbarn das eine oder andere Getränk wegschlürfen.....
1. Kreisklasse Frauen I:
Hier mussten die Abgänge von Tanja Janssen und Wiebke Gerdes ans erste Damenteam verkraftet werden, was natürlich nicht ohne Leistungsverlust vonstatten ging. Da auch andere Werferinnen nicht immer zur Verfügung standen, wurde es doch eine schwere Saison für die Damen. Am Ende musste man sich mit Platz 6 in der gemeinsamen Liga mit Friedeburg begnügen, konnte aber zumindest aus Wittmunder Sicht noch das Team aus Willen 2 hinter sich lassen und damit die Vizekreismeisterschaft erreichen. Staffelsieger wurde der Wittmunder Kreismeister Ardorf 3.
Kreisliga Frauen III:
Eine gute Saison warfen die Damen um Gruppenführerin Traute Bents. Sowohl auswärts als auch zu Hause wurde 4x gewonnen und nur 2x verloren. Am Ende wurde man mit 16-8 Punkten dritter der gemeinsamen Liga, die die traditionell starken Damen aus Willen gewannen. Auch hier hieß es am Ende: Vizemeister 2009/10.
Kreisliga Männer II:
Aufgrund des furiosen Landesliga-Aufstieges der Männer I musste die „Jungsenioren-Abteilung" der Burhafer ihre Meisterschaftspläne wieder hinten an stellen. Schlimmer noch: Nicht nur Heino Mannott, Egon Janssen und Ricklef Andreßen blieben „oben", mit Onno Bents musste sogar noch ein weiterer Werfer ans Landesligateam abgegeben werden, weil dort beide Bischoff-Brüder ausgefallen waren und das Team keine sonstigen Zugänge verzeichnen konnte. Zunächst musste man auch noch auf Christoff Hinrichs verzichten. So bediente man sich kurzerhand bei der Männer III Mannschaft und kompensierte die Ausfälle mit Eibo Eiben und Hinrich „HG" Gerdes.
Mit 10-2 Punkten konnte man auch gut starten (Tabellenführer), musste dann aber den starken Altfunnixsielern mit 0-6 zu Hause das Feld überlassen. Die übliche Müggenkrug-Schwäche tat dann ein übriges, dass an die Sieler nicht mehr herangekommen werden konnte. Am Ende konnte man aber immerhin Vorjahresmeister Uttel noch hinter sich lassen und damit wiederum den Vizemeistertitel für sich beanspruchen. Tja, wenn man die 4 genannten Landesligisten gehabt hätte......... aber dann hätte es in Burhafe auch keine Landesliga Männer I gegeben. Man musste sich entscheiden welches Team den Vorrang hat und wählte die LL MI, was aber wohl auch niemanden verwundert hat. Indes wird nicht verkannt, dass die Männer II in Bestbesetzung durchaus auch Landesligapotential haben könnten.
Kreisliga Männer III:
Die „Personalausleihe" der LL MI wirkte sich über die M II letztlich dann auch in M III aus, denn wie o. g. mussten sie auf zwei wichtige Kräfte verzichten und Reinhold Ammen blieb auch ein weiteres Jahr im MII-Team obwohl auch er in dieser Altersklasse werfen könnte. Außerdem plagen sich einige Werfer mit Verletzungen herum bzw. treten kürzer (Gerd Sander, Dieter Ihnen, Eilard Meinders), so dass hier kräftig in der M IV-Abteilung Ergänzung angefordert wurde. Erstmals warf man mit dem Esenser Kreis zusammen, da WTM/FRI keine Liga zustande brachte. Auch mal interessant, gegen Dunum, Ochterum oder Blomberg II werfen zu können. Am Ende schlug sich das Team um Vorsitzenden Werner „Pupi" Gerdes ganz achtbar und belegte Rang 5 von 8 Teams, gleichbedeutend mit dem Vizemeistertitel in Wittmund hinter Ardorf, das 2. in der Staffel wurde.
Männliche Jugend D:
Günni und Egon´s Truppe hatte leider in Uttel nur einen Gegner und damit auch recht wenig Kämpfe zu bestreiten. Der Start war prima, Uttel konnte zwei mal besiegt werden. Doch danach drehte sich das Bild. Einmal gab es noch ein Unendschieden, dann siegte nur noch Uttel. Zuletzt mit 6-0 und 7-0 recht deutlich, so dass der Meistertitel nicht mehr zu holen war und man sich mit Rang 2 anfreunden musste.
Männliche Jugend E:
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Detlef hatte wie im Vorjahr, als man hinter Uttel den zweiten Platz belegen konnte, wieder eine starke Truppe beisammen. Ganze 7 Werfer galt es so einzusetzen, dass letztlich alle mal werfen konnten und niemand sich vernachlässigt fühlte. Das war nicht immer einfach, aber es scheint gelungen zu sein. Nach einem durchwachsenen Start mit 3-3 Punkten gab es einen furiosen 5-0 Sieg bei den favorisierten Blersumern. Ein toller Wettkampf in dem vor allem Henning Harms eine Granate nach der nächsten zündete.
Doch dann folgten einige ganz knappe Kämpfe u.a. mit zwei Remis. Der Rückkampf gegen Blersum wurde recht unglücklich
mit einem Wurf verloren und alle Meisterschaftschancen waren dahin. Zum Finale gab es noch ein Schützenfest in Eggelingen, die mit 15-0 „von der Straße gefegt" wurden. Doch es nützte letztlich nichts. Blersum gewann drei Kämpfe mit einem Wurf, Burhafe hatte zwei mal mit einem Wurf verloren und vier Unendschieden zu akzeptieren. So blieb man mit 16-8 Pkt. 6 Zähler hinter Blersum. Da nützte auch das tolle Wurfergebnis von 41-2 und der hohe Sieg in Blersum nicht mehr. Irgendwie war man „Meister der Herzen", aber letztlich doch deutlich hinter Blersum auf dem Vizemeisterrang eingekehrt.
Weibliche Jugend F:
Auch unsere jüngsten hatten in Uttel nur einen Gegner, dem sie wenigstens einmal ein Unendschieden abringen konnten. Wichtiger war aber, dass Pupi´s Mädels den Einstieg zum Bosseln gefunden haben und ihren Spaß dabei hatten.
Rolf Willms - 03.04.2010
KV WTM MM 2010: Frauen I - Saisonbilanz
Nach 4 Meistertiteln in Folge und tränenreichen Aufstiegskämpfen, bei denen man u. a. um 100 m und im Folgejahr um ganze 2 m den Aufstieg in die Bezirksklasse verpasst hatte, müssen unsere Damen wohl etwas kleinere Brötchen backen. Sabrina Hinrichs (Holz) hatte sich vor der Saison nach Collrunge verändert und konnte dort auf Anhieb Landesmeister werden. Eine tolle Leistung, aber uns fehlt sie natürlich sehr. Da Anja Kötter und Karin Taddicken (beide Gummi) momentan nicht werfen können, musste das Team drei Abgänge kompensieren. Die Lücken sollten Wiebke Gerdes (Gummi) und Tanja Janssen (Holz) aus der 2. Mannschaft schließen. Dass das Team insgesamt durch die Abgänge schwächer sein würde, war aber von vornherein zu erwarten.
Aber der Saisonbeginn lief prima. Nach 4 Siegen konnte auch in Buttforde ein Punkt ergattert werden. Dem folgte ein 17-0 Kantersieg gegen Rispel und sogar ein 9-2 auf der gefürchteten Strecke in Marx. Etwas unerwartet war man damit nach 13-1 Punkten auf Platz 2 hinter den übermachtigen Damen aus Müggenkrug. Uttel lag bereits 4 Pkt, Buttforde sogar 8 Pkt. zurück. Sollte es doch wieder gelingen und damit der 5. Meistertitel in Folge gewonnen werden? Aber man „traute dem Braten" nicht so richtig, und tatsächlich gab es in der Folge dann auch die erste Niederlage in Mullberg. Schade war dann allerdings die knappe Heimniederlage mit 1-2 gegen Müggenkrug. Hier wäre ein Punkt drin gewesen.
Als man am 11. Spieltag in Uttel mit 4 Wurf verlor, zogen unsere „Straßennachbarn" erstmals an unserem Team vorbei. Doch es blieb spannend. Leider waren die gezeigten Leistungen doch zuweilen etwas wechselhaft. Aber auch Uttel gewann nicht alles. Am 17. Spieltag trennten beide Teams ein Punkt. Uttel verlor in A-Dose, doch eine sehr schlechte Heimleistung gegen Mullberg (in beiden Gruppen wollte überhaupt nichts klappen) brachte die völlig unnötige 0-2 Niederlage. Im Nachhinein sehr ärgerlich, denn Uttel brachte es fertig, den letzten Kampf zu Hause noch gegen Buttforde mit 0-4 zu verlieren. Den letzten Kampf in Müggenkrug konnte man natürlich nicht gewinnen, es gab ein 0-12. Aber ein Sieg gegen Mullberg und es wäre tatsächlich wieder der Titel gewesen. Schade drum.
So blieb am Ende Tabellenplatz 3 und mit einem Punkte Rückstand auf Uttel der Wittmunder Vizemeistertitel.
Das Team der Saison 2009/10:

Rolf Willms - 02.04.2010
KV WTM MM 2010: Drei Meistertitel für Burhafe
Sechs Titel (incl. LL-Aufstieg der MI) und 5 Vizemeister konnte man in der letzten Saison in Burhafe bejubeln, kaum zu erwarten, dass ähnliches in diesem Jahr wieder passieren könnte, aber auch die diesjährige Bilanz lässt sich ganz gut anschauen.
Der Dauerwinter, der komischerweise immer Sonntags den Schnee brachte, hatte alle Spielpläne total durcheinandergewürfelt, so dass wöchentlich neue Restspielpläne auftauchten. Mit etwas Verspätung, aber immerhin noch im März konnte der KV Wittmund dann aber doch die Saison noch abschließen.
Lediglich auf OS-Ebene müssen die Männerligen nach Ostern noch das Finale bestreiten. Hier hoffen natürlich alle Burhafer, dass es dem Männer-I-Team nach toller Landesliga-Saison dann auch gelingen wird, mit einem Heimsieg gegen Schirumer-Leegmoor die Klasse zu halten.
Auf Kreisebene fielen die Meistertitel zwar diesmal nicht wie reife Früchte von den Bäumen, aber natürlich konnte wieder einiges gewonnen werden.
Den ersten Titel sicherte sich dabei wieder das bärenstarke Team der Männer V. Im letzten Jahr hieß es nach 15 Kämpfen: 30 - 0 Punkte bei 129 - 0 Wurf. In diesem Jahr ließen sie die Konkurrenz etwas näher an sich herankommen......... um genau 9 Wurf. Wieder hieß es am Ende 30 - 0 Pkt. Und ob die Konkurrenz angesichts der „nur" 120 - 0 Wurf besser davongekommen ist, ist doch zweifelhaft. So überlegen ist kaum ein Team in den letzten Jahren im Kreis Wittmund aufgetreten. Und das hat ja auch seinen Grund und der heißt: Erich, Gerhard, Martin und Hermann. 4 topfitte Friesensportler, die auch auf OS und FKV-Ebene zu den besten ihrer Altersklasse zählen. 
Es macht einfach viel zu viel Spaß Meister zu werden. Deshalb wollten die Mädels der weiblichen Jugend E auch gern ihren Titel verteidigen. Gleich im ersten Saisonkampf in Willen startete man auch souverän. Nach drei Wurf lag man bereits 2 - 0 in Führung. Doch dann gelang nichts mehr. Am Ende konnte man nach Rückstand noch knapp ein Unendschieden retten. Die Willnerinnen waren zwar an Wurfkraft unterlegen gewesen, hatten aber die Kurven auf dem „Alten Postweg" viel schöner durchworfen. Und so wurde es gleich eng mit dem Titel, denn diese Punkte waren eigentlich eingeplant gewesen. Doch in der Folge konnte man Sieg um Sieg ergattern und zum Schluß der Hinrunde den ärgsten Konkurrenten aus Uttel mit drei Wurf besiegen und erstmals die Tabellenführung ergattern.
Beide Teams siegten weiter und somit musste am letzten Spieltag in Uttel die Entscheidung fallen. Hier warfen unsere Mädels auch ohne Sarah (Handverletzung) wie aus einem Guß. Nach drei Runden führte man bereits mit 4 Wurf. Ein Doppelschlag der Uttlerinnen nach der Wende wurde umgehend gekonntert und so konnte man die 4 Wurf dann letztlich bis ins Ziel verteidigen. 15 - 1 Punkte und 40 - 0 Wurf, so lautete dann die erfolgreiche Bilanz am Ende der Saison.
Allen Meistern jetzt schon alles Gute für die anstehenden Titelkämpfe auf OS-Ebene, die ja alle bereits im letzten Jahr absolviert hatten und dabei durchaus noch Verbesserungspotential erkannt haben.
Rolf Willms - 31.03.2010



